17. Benefizturnier der Volksbank Saaletal eG

Finanzamt holte sich zum zweiten Mal den Wanderpokal

17. Benefiz-Fußballturnier der Volksbank Saaletal eG: stimmungsvolle Veranstaltung mit gutem Fußball und gutem Zweck

Zahlreiche Zuschauer und 86 Spieler in zehn Mannschaften erlebten und gestalteten erneut ein stimmungsvolles, von gutem und sehr fairem Fußball geprägtes, 17. Benefizfußball-Turnier der Volksbank Saaletal eG in der Rudolstädter Dreifelderhalle. Darunter war auch Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichel (BfR). Selbst Schirmherr Uwe Barth, Fraktionsvorsitzender der FDP im Thüringer Landtag, verschob einen wichtigen privaten Termin und war bis zur Siegerehrung interessierter Zuschauer.

Der große Wanderpokal des Ausrichters ging zum zweiten Mal an das Finanzamt Pößneck. In Ermangelung geeigneter Spieler aus der eigenen Behörde - auch Vorsteher Kurt Jermutus musste verletzt absagen und war diesmal Teamchef - hatte sich Marko Günsche unter seinen früheren Weggefährten von Traktor Teichel umgesehen und mit Liebchen, S. Wolf und Winkler gleich drei Ex-Landesklassespieler transferiert. Diese Erfahrung sollte den Unterschied machen, wobei Günsche selbst sehr viel zum Pokalgewinn beitrug. Denn er erzielte fünf Treffer und wurde danach als "Bester Spieler" des Turniers geehrt.

Der Pokalsieger gab im Endspiel der Landespolizeiinspektion Saalfeld mit 3:0 recht deutlich das Nachsehen. Doch die Ordnungshüter um Jürgen Graf, Leiter des Polizeieinsatztrainings, von Cheforganisator Willi Obitz, Volksbank-Vorstand, zuvor als einer der Favoriten gehandelt, spielten im Turnier eine sehr gute Rolle. Sie gewannen in der Vorrunde alle Spiele und waren auch im Halbfinale klarer Sieger über das THW. Mit insgesamt 15 Treffern stellten die Polizisten auch die torhungrigste Vertretung. Fast schon logisch, dass der Torschützenbeste mit Roman Knoll (8.) aus ihren Reihen kam. Und mit Nico Bennewitz präsentierte das Graf-Team auch den „Besten Torhüter".

Platz 3 ging an das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt. Hier war Maik Meyer nicht nur wegen seiner sechs Tore der auffälligste Spieler. Indes zog Christopher Bratke vom Tiefbauamt und im sportlichen Leben Landesklassespieler der SG FC Lok Saalfeld die Spielgestaltung an sich und setzte seine Mitspieler oft klug ein.

Mit dem 4. Platz des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Rudolstadt/Saalfeld konnte THW-Vorstand Jens Dathe gut leben. Seine Mannschaft blieb in der Vorrunde ungeschlagen, zog aber im Halbfinale gegen das Landratsamt knapp mit 2:3 den Kürzeren. Beim Vierten gefiel vor allem Gastspieler Marco Bohne, der langer heißer Anwärter auf die Torjägerkanone war.

Für die anderen sechs Mannschaften war nach der Vorrunde Schluss. Aber auch sie trugen ihr Scherflein zum ansprechenden Niveau bei. So die Stadtverwaltung Rudolstadt, die bis auf eine Ausnahme auf Rathausmitarbeiter zurückgriff. Oliver Scheidig, der Torschützenbeste (7), dürfte nach seinem gelungenen Auftritt in der Dreifelderhalle seine weitere Ausbildung in der Stadtverwaltung mit noch mehr Selbstbewusstsein absolvieren.

Etwas Pech hatte das Ärzteteam der Thüringenklinik. Das beeindruckte im spielerischen Bereich. Aber die Mannschaft um Oberarzt Dr. Torsten Will sündigte oft bei der Chancenverwertung und verpasste mit Punktverlusten gegen das THW und das Landratsamt das Halbfinale. Damit konnten die „Weißkittel" ihren Vorjahrestriumph nicht wiederholen.

Von Anfang an dabei ist der Thüringer Landesrechungshof. Der bemühte sich redlich, konnte aber gegen die fußballerisch besser besetzte Konkurrenz nichts ausrichten. Bemerkenswert, dass mit Klaus Hesse sogar ein 72-Jähriger am Start war.

Da wies die Stadtverwaltung Bad Blankenburg mit rund 26 Jahren schon einen wesentlich jüngeren Altersdurchschnitt auf. Mit einem Sieg wurde die Rathauscrew in der Gruppe B Vierter.

Erstmals spielte der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung (ZWA) Saalfeld-Rudolstadt mit. Obwohl Michael Jakob, der an diesem Samstag glücklicher Vater eines kleinen Konstantin geworden war, sechs Tore erzielte, reichte es für den mit einem zahlenmäßig großen Aufgebot angerückten Turnierneuling nicht zu einem Punkt. Die ZWA-Kicker hatten Pech, dass sich Geschäftsführer Andreas Stausberg nach nur wenigen Sekunden bei seinem ersten Einsatz verletzte und fortan mit der Zuschauerrolle Vorlieb nehmen musste.

Bleibt der Ausrichter, die Volksbank Saaletal eG. Der Mannschaft von Harald Rademacher, dem Nachfolger von Willi Obitz im Amt des Teamchefs, verpasste das Halbfinale knapp. Und das, obwohl Kreisoberligaspieler Michael Möller sieben Tore erzielte. Kleiner Trost für die Banker: Ihr 6:4 gegen den ZWA war das dramatischste Spiel überhaupt.

Viel Beifall gab es für den Auftritt der Rolschter Gören und der Bambinis des FC Einheit. Glück brauchte man indes, um beim Gewinnspiel einen der zehn Preise einzuheimsen. Und wer wollte, der konnte in einer Fotokabine Bilder machen. Zudem wurden alle Aktiven und Besucher durch die Bank-Mitarbeiter bestens versorgt.

Mit der Siegerehrung klang ein Nachmittag aus, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Besonders den Spendenempfängern, für die die zehn Mannschaften spielten und die aus den Händen des jeweiligen Kapitäns einen Scheck der Volksbank Saaletal eG erhielten. Dessen Höhe war abhängig vom Abschneiden der Mannschaft.

So sah die Verteilung aus

1. Platz

Finanzamt Pößneck

500,00 EUR für Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.

2. Platz

Landespolizeiinspektion Saalfeld

400,00 EUR für Bildungslücke e.V. Jena

3. Platz

Landespolizeiinspektion Saalfeld

400,00 EUR für Bildungslücke e.V. Jena

4. Platz

THW - Technisches Hilfswerk Saalfeld/Rudolstadt

300,00 Euro für Lebensgemeinschaft Wickersdorf e. V.

Ärzteteam Thüringenklinik

250,00 EUR für Jenaer Tafel e. V.

 

Thüringer Landesrechnungshof

250,00 EUR für IG Rothensteiner Felsen e.V.

 

Stadtverwaltung Rudolstadt 250,00 EUR für Bürgerstiftung Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Volksbank Saaletal eG

250,00 EUR für

Förderverein Schloss Mühltroff e. V.

Stadtverwaltung Bad Blankenburg 250,00 EUR für Förderverein der Grundschule "Friedrich Fröbel" Bad Blankenburg e.V.
ZWA Saalfeld-Rudolstadt

250,00 EUR für Saalfelder Tafel e.V.